Haus der Natur

Haus der Natur

Hier in diesem Gebäude, dem ersten größeren Pumpenhaus der Region, begann 1956 die Trinkwasserversorgung des Asbacher Landes. Genutzt wurde es bis 1971, als die Quellen im Pfaffenbachtal die Wassermenge für die gestiegene Bevölkerung des Gebietes nicht mehr hergaben. 1997 erwarb der Arbeitskreis für Natur und Umweltschutz Asbacher Land e. V. (ANUAL) dieses Gebäude.

Jugendarbeit

Jugendarbeit

Der ANUAL veranstaltet zum Einen in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen für Kinder mit Ihren Eltern, wie zum Beispiel »Was kreucht und fleucht im Steinbruch Hinterplag«, »Fledermäuse, leise Jäger der Nacht« oder »Zelten für die junge Familie«.

Zum Anderen unterstützt er Kindergärten und Schulen bei Projektwochen.

Der ANUAL bietet im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit für Kindergärten und Schulen folgende Veranstaltungen am Haus der Natur im Pfaffenbachtal an.

Steinbruch Hinterplag

Steinbruch Hinterplag

Die schönen Basaltsäulen im Steinbruch Hinterplag entstanden vor ca. 25 Mio. Jahren, als flüssige Lava durch Spalten an die Oberfläche drang und beim Erkalten die hier sichtbaren Basaltsäulen ausbildete. Für die örtliche Bevölkerung hatte der druck- und wasserfeste Basalt große wirtschaftliche Bedeutung und wurde bis Mitte der 80er Jahre abgebaut.

Vogelschutz

Vogelschutz

Seit mehr als 30 Jahren beobachten einige Mitglieder die Vogelwelt des Asbacher Landes, in dieser Zeit haben sich enorme Veränderungen in unsere Kulturlandschaft ergeben. Viele Dorfränder mit hoher Strukturvielfalt fielen Neubaugebieten zum Opfer, unter dem immer stärker globalisierten Konkurrenzkampf wurde die Landwirtschaft zum großen Teil sehr Intensiviert.

Steinbruch Bennau

Steinbruch Bennau

Durch den Basaltabbau entstanden im Steinbruchgelände Bennau zahlreiche wertvolle Lebensräume. Ein ehemaliger Stollen bietet bis zu neun Fledermausarten ein Winterquartier. Darunter die seltenen Arten Großes Mausohr und Bechsteinfledermaus. Wärmeliebende Pflanzen haben sich auf den trockenen Böschungen eingefunden.

Gelbbauchunken

Gelbbauchunken

Erst auf den zweiten Blick verrät der Name ihr Aussehen, denn nur bei drohender Gefahr zeigt sie zur Abschreckung ihre gelb-schwarzgrau gefleckte Bauchzeichnung. Diese auffällige und für jede Unke individuelle Färbung, dient als Warnung für Fressfeinde: »Vorsicht, ich bin ungenießbar!«.